Windrad Pacht pro Jahr: was Grundeigentümer bekommen
Für Flächen in einem Windpark zahlen Betreiber in Deutschland je nach Standort 4.251 bis 14.667 € je Hektar und Jahr, im Mittel rund 8.674 € — Ackerland bringt konventionell rund 357 €. Wer den Standort eines Windrads stellt, erhält meist deutlich mehr als die übrigen Flächen im Park.
Was ein Windrad erlöst — und was davon Pacht ist
Ein heutiges Windrad mit 6 MW erzeugt an einem mittleren Standort (6,5 m/s in 150 m Höhe) rund 12.591 MWh im Jahr. Zum Zuschlagsdurchschnitt der letzten Ausschreibung (4,79 ct/kWh, 01.08.2026) sind das brutto rund 603.129 € im Jahr. Pachtverträge geben dem Grundeigentum davon einen Anteil, oft mit Mindestpacht.
Was den Preis bestimmt
- Der Wind in Nabenhöhe — er bestimmt den Ertrag.
- Der Abstand zu Wohnhäusern — Schallschutz und Abstandsregeln der Länder.
- Das Windenergiegebiet — seit dem Wind-an-Land-Gesetz weisen die Länder Flächen aus; außerhalb wird es schwer.
- Das Netz — Entfernung zur Hochspannungsleitung und zum Umspannwerk.
- Der Wettbewerb — wo mehrere Betreiber Flächen suchen, steigen die Angebote.
Der Flächenpool
In einem Windpark teilen sich die Eigentümer die Pacht meist über einen Pool: der Standort-Eigentümer erhält einen festen Anteil, die übrigen Flächen nach Hektar — auch wenn auf ihnen kein Windrad steht (Abstandsflächen, Zuwegung). Der Schlüssel ist verhandelbar und gehört schriftlich in den Vertrag.
Was bringt Ihre eigene Fläche?
Der Windpacht-Check misst Wind, Abstände, Netz und Windräder an Ihrem Grundstück und rechnet die Pacht-Spanne für Ihre Hektarzahl; der Windpacht-Bericht rechnet zusätzlich Ertrag, Erlös und Ihren Verhandlungsspielraum.
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Oder sehen Sie nach, wer in Ihrer Gegend baut: 3.986 Gemeinden mit Windkraft, geplante Windräder.